Der Reha-Sport
Die sportlichen Inhalte kommen hier immer in Trainingseinheiten zur Wirkung, die den Krankheitsbildern zugemessen sind und den Kursteilnehmern keine Überbeanspruchungen abverlangen. Im Übrigen lässt die Vielfalt der in einer Sportgruppe gemeinsam abzuleistenden Übungen immer auch die Möglichkeit zu, bestimmte Aktivitäten nicht mitzumachen oder einfach mal zu pausieren. Dies ist v.a. dann angezeigt, wenn kurz zurückliegende Eingriffe/Operationen die notwendigen sportlichen Betätigungen nur in kleinen „Aufbauschritten” zulassen oder akute Beschwerden einen langsamen Einstieg verlangen. Hierauf sind die Übungsleiter vorbereitet. In Herz-/Koronargruppen erfolgt die Kursbegleitung zusätzlich durch Ärzte. Sie verfolgen das Sportgeschehen, beraten die Kursteilnehmer, messen deren Blutdruck- und Pulswerte usw.
Insofern schließt der Reha-Sport an die in einem Krankenhaus und/oder einer Rehabilitationsklinik begonnene Sport-/Bewegungstherapie an. Sofern der ärztlich verordnete Sport nicht nur eine vorübergehende Hilfe zur Wiedererlangung der vollen Gesundheit ist, erwächst er oft zum lebensbegleitenden Vitalitätsspender, den keiner mehr missen möchte. Nicht umsonst gehören dem BSV Grafing viele seiner Mitglieder schon weit über 20 Jahre an.